hi,
mein Beileid. Außenstehende können gar nicht nachvollziehen, dass der Verlust einer Pflanze einen so anrußen kann. Es geht ja nicht gerade um den Gummibaum ausm Baumarkt, der irgendwo in einer dunklen Ecke vor sich hinvegetiert. Viele unserer Kakteen haben uns schon ewig begleitet und es stecken eine Menge Arbeit und Erinnerungen drin. Ich kenn das Problem selber und versuche mir dann immer folgende Dinge klarzumachen:
- jeder Kaktus, der in unseren Breiten lange (über)lebt ist ein Geschenk
- in der Natur gibt es Verluste, warum also nicht in der Kultur. Das ist schmerzhaft... aber völlig normal
Man kann sicher vorbeugen, aber nicht vermeiden. Prophylaxe kann die mangelnden Bedingungen, die bei uns herrschen nie zu 100% kompensieren und Verluste sollten einen niemals zurückwerfen.
Auch ich hab durch schwere Pilzerkrankungen viele seltene und alte Pflanzen verloren und kann deshalb empfehlen: Saatgut bestellen und von vorne anfangen. Eine aus Samen selbst herangezogene blühende Pflanze entschädigt diese Verluste schnell, denn eines haben wir Kakteenliebhaber gemeinsam: GEDULD![]()
Grüße
Bernhard
PS: Eines muß man Kakteen auch auf jeden Fall lassen. Sie zeigen immer wieder, wie anpassungsfähig sie sein können.




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