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Thema: Fäule am Wurzelhals von Lophophora Williamsii

  1. #1
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    Standard Fäule am Wurzelhals von Lophophora Williamsii

    Hallo zusammen,

    bin seit langer Zeit mal wieder hier - leider mit einem etwas unerfreulichen Thema.

    Als ich mich daran gemacht hatte eine faule Stelle an einem 2005 selbst ausgesäten Lopho weg zu schneiden, habe ich einen braunen Rand an der unteren Schnittkante (zur Wurzel hin) entdeckt.

    20240112_222908.jpg

    Habe dann schweren Herzens weiter geschnitten, um sicher zu sein, dass die Pflanze durchkommen kann. Hier das Ergebnis:

    20240112_224102.jpg

    und nach weiteren Schneiden das Endergebnis:

    20240112_224520.jpg20240112_224917.jpg

    Ich habe das blöde Gefühl, dass ich den Kopf lieber komplett entfernen hätte sollen, weil das noch weiter faulen wird.

    Gibt es Leute, die ihren Erfahrungsschatz teilen wollen? Wie ist eure Meinung dazu? - oder habe ich übertrieben?

    Beste Grüße
    Frank

  2. #2
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    Standard

    Hier scheint es das Problem leider ebenfalls zu geben:

    20240119_144748.jpg20240119_144844.jpg

    Ein Asteriras ist auch hinüber:

    20240119_145206.jpg

    Astrophyten sind bei mir über die Jahre fast alle angefangen zu faueln. Haben den Asterias schon extra in einen kleineren Topf gesteckt.

    Habe anfang 2022 das letzte mal im großen Rahmen umgetopft und den Lehmanteil etwas erhöht. Im Winter auf 2023 ging mir schon ein Lopho verloren. Vielleicht waren die Töpfe vor der Winterruhe zu lange feucht. Im Herbst ist es ja auch nicht mehr so warm...

    Viele Grüße
    Frank

  3. #3
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    So eine riesige Schnittfläche ist gefährlich. Da hat sich bei dir wohl Schimmel darauf angesiedelt.
    Im Zimmer, an der trockenen Luft einer Heizung, sollten die Schnittflächen schnell genug abtrocknen. Schief gehen kann natürlich immer etwas.

    Zu den faulenden Stellen innen in der Pflanze:
    Wenn im Zentrum schon faulender Matsch ist, dann ist nichts mehr zu retten (wie bei dem Astrophytum).
    Auf deinen Bildern sieht es aber so aus, als wären manche Stellen hart und trocken, d.h. die Pflanze hatte sie abgekapselt. Solche Stellen hätte ich drin gelassen (statt extrem tief reinzuschneiden) und gehofft, dass die Leitbündel noch funktionsfähig sind.

    Gruß,
    Micha

  4. #4
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    Hallo Micha,
    danke für deine Antwort. Bei der Pflanze aus dem ersten Beitrag sieht es tatsächlich so aus als wenn die Pflanze die faule Stelle abgekapselt hat. Jedoch hat mich der braune Rand unter der Haut am Wurzelhalz dazu veranlasst weiter zu schneiden, weil das so sehr nach Fäule aussah :
    20240112_222908.jpg

    Die Schnittstellen sind getrocknet und die Pflanze macht bis jetzt einen guten Eindruck.

    Die beiden Lophos aus Beitrag #2 habe ich mittlerweile auch geschnitten. Die Pflanze auf dem zweiten Foto scheint die Faule Stelle auch abgekapselt zu haben. Habe dann auch nur ein bisschen geschnitten:
    20240124_233215.jpg

    Der Lopho auf dem ersten Foto im zweiten Post war hinüber:
    20240124_231507.jpg20240124_231825.jpg20240124_232102.jpg

    Die Stelle war auch deutlich weicher als bei der Pflanze aus dem ersten Post. Man kann gut sehen wie tief die Fäule eingedrungen ist.

    Viele Grüße
    Frank

  5. #5
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von Spartakus Beitrag anzeigen
    ...
    Die Stelle war auch deutlich weicher als bei der Pflanze aus dem ersten Post. Man kann gut sehen wie tief die Fäule eingedrungen ist.
    Wenn die Fäulnis die Leitbündel befällt, kann sie sich schnell im ganzen Körper ausbreiten. Dann bleibt der Pflanze oft nicht genug Zeit für Gegenmaßnahmen. Geht die Sache aber langsam genug, kann die Pflanze an der Grenze eine Barriere bilden.

    2010 hatte ich einen anschaulichen Fall an meinem Gymnocalycium gibbosum. Zuerst gab es auf dem Balkon einen Kälteschaden:


    Ein paar Monate später ist dann die Rübe komplett abgefault:


    Nur noch weicher Matsch. Ich konnte den oberen Teil einfach hochheben:


    Nachdem ich die Unterseite gereinigt hatte sah man eine harte Trennschicht, aus dieser ragten bereits neue Wurzeln heraus:


    Bei diesem Fall habe ich das Messer gar nicht verwendet.
    Die Pflanze lebt übrigens heute noch.

    Gruß,
    Micha

  6. #6
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Und noch ein aktueller Fall.

    Gymnocalycium bruchii v. brigittae P214 (Aussaat 2013):


    Sieht nicht gut aus, weil es im Zentrum fault. Das kann man auch nicht wegschneiden.

    Gruß,
    Micha

  7. #7
    Neuer Benutzer * Avatar von Irene
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    Standard

    "Ein Asteriras ist auch hinüber:

    20240119_145206.jpg

    Astrophyten sind bei mir über die Jahre fast alle angefangen zu faueln. Haben den Asterias schon extra in einen kleineren Topf gesteckt.

    Habe anfang 2022 das letzte mal im großen Rahmen umgetopft und den Lehmanteil etwas erhöht. Im Winter auf 2023 ging mir schon ein Lopho verloren. Vielleicht waren die Töpfe vor der Winterruhe zu lange feucht. Im Herbst ist es ja auch nicht mehr so warm...

    Viele Grüße
    Frank"


    Astrophytum asterias ist alle Jahre in einem größeren Rübenwurzlertopf schön gewachsen, bis zu dem Winter, in dem ich die Idee hatte, ihn mal etwas kälter und nicht mehr am Fensterbrett zu überwintern...im Frühjahr kaputt...echt schade

    Viele Grüße,
    Irene

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