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Thema: Überwinterung von Sämlingen in der Wohnung

  1. #1
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Standard Überwinterung von Sämlingen in der Wohnung

    Zitat Zitat von micha123
    ... Ariocarpus Sämlinge im Winter unter Plastiktüte halten ...
    Für nächste Woche ist der erste Nachtfrost angekündigt (-1 Grad Celsius), vielleicht nehme ich den zum Anlass auf Winterbetrieb umzustellen. Ich werde das aber auf jeden Fall probieren und berichten wie es den Arios bekommen ist.
    Ich öffne hierfür mal einen neuen Thread, damit der andere für "Aussaatfotos" nicht mit so viel off-topic Text beladen wird.

    Aktueller Stand:
    Frost war da, Winterbetrieb läuft. Die einjährigen Sämlinge stehen nun im Schlafzimmer bei ca. 18 Grad Celsius (bei Sonnenschein wird es deutlich wärmer). Alle Arten von denen ich schonmal Sämlinge im Winter verloren habe (insbesondere Ariocarpus und Frailea) bekommen jetzt die besagte Behandlung: Lose drübergestellter Gefrierbeutel um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen (damit sie nicht vertrocknen) und Wasser in den Untersetzer (damit sie nicht wegfaulen).

    Gruß,
    Micha

  2. #2
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Standard

    Bisher alles im grünen Bereich:

    Ariocarpus agavoides:

    (126KiByte)

    Auch den anderen Sämlinge die unter Tüten stehen geht es noch gut. Scheint also bis jetzt ganz gut zu funktionieren.

    Heute haben die Arios mal etwas Wasser bekommen ...

    Gruß,
    Micha

  3. #3
    Moderator ***** Avatar von MarcoPe
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    Standard

    Danke, dass du den Bericht hier anfängst, Micha!

    Da haben viele ihre schlechten Erfahrungen mit dem ersten Winter geamcht...

    Marco
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  4. #4
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    Standard Update

    Jetzt bin ich schon ewig nicht mehr dazu gekommen diesen Thread upzudaten ...
    Bis jetzt geht es allen Sämlingen unter den Tüten gut. Verlust bis jetzt: 0%

    Bei den frei im Zimmer stehenden sah es dagegen wie üblich weniger gut aus, da haben schon ein paar den Löffel abgegeben. Es ist also wohl wirklich die trockene Luft in der Wohnung (verbunden mit der Wärme) das Problem.

    Hier ein paar Beispiele:
    Ariocarpus agavoides:

    (152KiByte)

    Aylostera iscayachensis WR909 (von 25 Korn ist nur dieser eine gekeimt):

    (137KiByte)

    Aylostera steinmannii v. potosina EH10059 (im Juni gekeimt und noch sehr klein):

    (133KiByte)

    Escobaria cubensis (von 3 Stück einer älteren Aussaat hat ohne Tüte nur einer überlebt):

    (133KiByte)

    Frailea castanea FS485 F2 (diese Gattung ist bei mir im Winter immer besonders zickig):

    (128KiByte)

    Gruß,
    Micha

  5. #5
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    Standard

    Hallo Micha,
    bekommen Deine Sämlinge im Winter Wasser oder über welchen Zeitraum müssen sie dürsten?

    Gruß

    Dietmar

  6. #6
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von Dr. Dietmar Beitrag anzeigen
    Hallo Micha,
    bekommen Deine Sämlinge im Winter Wasser oder über welchen Zeitraum müssen sie dürsten?
    Geplant hatte ich sie alle paar Wochen nur über den Untersetzer zu wässern. Bei manchen habe ich es auch so gemacht, bei anderen wo die Substratoberfläche extrem trocken aussah, habe ich auch noch ein bisschen Wasser oben reingetan. Das genaue Datum hatte ich jeweils nicht notiert, aber insgesamt haben sie diesen Winter bisher so 2-3 Mal Wasser bekommen. Nicht alle exakt im selben Intervall. Nach Gefühl, Gewicht der Töpfe und Aussehen der Sämlinge leicht variiert.

    Gruß,
    Micha

  7. #7
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    Meine Vermutung war, dass sich einfach die Bodenfeuchtigkeit in den abgedeckten Gefäßen länger hält, die Sämlinge sich länger und besser mit Wasser versorgen können und die Luftfeuchtigkeit von untergeordneter Bedeutung quasi lediglich eine Folge der höheren Bodenfeuchte ist.

    Gruß

    Dietmar

  8. #8
    Moderator ***** Avatar von micha123
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    Zitat Zitat von Dr. Dietmar Beitrag anzeigen
    Meine Vermutung war, dass sich einfach die Bodenfeuchtigkeit in den abgedeckten Gefäßen länger hält, die Sämlinge sich länger und besser mit Wasser versorgen können und die Luftfeuchtigkeit von untergeordneter Bedeutung quasi lediglich eine Folge der höheren Bodenfeuchte ist.
    Das ist gut möglich. Bei den frei stehenden Pflanzen tritt eigentlich immer beides in Kombination auf: Durch die niedrige Feuchte der Luft schrumpfen die kleinen Körper sehr schnell und im oberflächlich schnell abtrocknenden Boden vertrocknen die Wurzeln (bzw. verfaulen wenn man zu oft wässert).

    Durch die Tüte ergibt sich in der Luft eine höhere und im Substrat zusätzlich eine gleichmäßigere Feuchtigkeit.

    Gruß,
    Micha

  9. #9
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    Standard

    Das hätte ich auch mal so machen sollen...

  10. #10
    Moderator ***** Avatar von MarcoPe
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    Standard

    Da spricht viel dafür, möglichst früh im Jahr die Aussaaten zu machen, damit die Sämlinge zum Winter hin groß genug sind.

    Die Tütenvariante leuchtet mir ein.
    Ich pikiere recht früh in Kisten und geben den kleinen Sämlingen im Winter ab und an Wasser. Das überleben viele - aber nicht alle

    Marco
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