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Thema: Aloe vaombe + Aloe Cameronii

  1. #1
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    Standard Aloe vaombe + Aloe Cameronii

    Hallo Zusammen,

    da meine letzten Kakteen-Aussaatversuche wesentlich erfolgreicher waren als in der Vergangenheit, wollte ich mich dieses Jahr auch an anderen schönen Pflanzen probieren. Nach reiflichem Bildstudium habe ich mich für die oben genannten Aloe-Samen entschieden.
    Diese habe ich analog meiner Aussaatmethode für Kakteen ausgebracht (Im Zimmergewächshaus, Substrat ca 70% Kakteenerde und Palmenerde aus dem Baumarkt, 30% Lavagranulat). Die so ausgesääten Kakteen sind nach ca einer Woche brav gekeimt und befinden sich in einem sehr guten Zustand.
    Die analog ausgesääten Aloe-Samen reagieren, bis auf 5 überlebenswillige Vaombe Samen, gar nicht. Aussaatbeginn war vor ca. 3 Monaten. Denke beim Rest wird sich nichts mehr tun.

    Insbesondere die Cameronii haben es mir angetan, hier habe ich mir was erhofft.

    Hatte am Anfang in einem Aussaatgefäß den Vermehrungspilz, den ich großflächig entfernt habe. Anschließend habe ich mit Chiosol gesprüht. Könnte das auch ein Grund sein dass sich nichts tut ? Waren vielleicht die Temperaturen nicht hoch genug ? (Der Sommer war ja bisher weniger Sommer als gewohnt)

    Vielen Dank im Voraus für eure Tips,

    LG
    Björn

  2. #2
    Administrator ***** Avatar von samsine
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    Hallo Björn,

    mit den genannten Arten habe ich leider keine Erfahrung. Säe aber doch hin und wieder Aloen aus (Madagassen oder andere kleinwüchsige Arten).
    Was nach bis zu einem Monat nicht aufgegangen ist, das wurde dann auch nichts mehr und da war egal, wann ich die gesät habe.
    Da es sich bei den besagten Arten nicht um Sonderlinge wie z.B. Grasaloen handelt, sollte die Aussaat doch problemlos sein.
    Ich habe sowohl gekauftes, als auch eigenes Saatgut verwendet und immer waren die Ergebnisse recht unterschiedlich.
    Auf 20 Korn gerechnet waren es mal Null, mal ein Sämling, mal nur fünf aber auch einige male die volle Anzahl.
    Auf die Qualität des gekauften Saatgutes hat man je wenig Einfluss, eigener Samen wurde meist recht frisch auf das Substrat gebracht.

    Das Chinosol hatte dabei, meines Erachtens, keine Auswirkung auf die Keimung, denn ich staue immer mit Chinosol-Lösung 1% an und sprühe auch damit. Auch die Temperaturen waren bei mir nicht hoch, denn ich säe meist in den Wintermonaten, ohne Zusatzlicht, lediglich mit Wärme von unten.

    Gruß
    Frauke

  3. #3
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    Hallo Frauke,

    danke für Dein Feedback.
    Ich verbuche es mal unter "Pech gehabt" und starte dann nächstes Jahr einen neuen Versuch. Vielleicht da auc etwas früher und mit etwas Heizwärme von unten. Solange erfreue ich mich an den paar kleinen, die gekeimt sind.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer ***** Avatar von Pantalaimon
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    Servus,

    wir haben in den vergangenen Jahren ziemlich viele Aloe-Arten ausgesät und dabei die gleichen Erfahrungen gemacht wie Frauke: Mal keimen sie sehr gut (90%-100%), oft kommt aber auch nix, und manchmal sind es ein paar einzelne die keimen - wobei bei uns es meist "alles oder nix" war und nur selten hatten wir "ein paar einzelne" als Ergebnis. Ich denke, dass das sehr vom Alter des Saatguts abhängt. Leider sieht man es ihm von außen nicht an. Hinzu kommt allerdings ein zweiter Faktor: Der Aussaatpilz. Da Aloe-Samen ja oft irgendwelche "Flügelchen" o. ä. haben, neigen sie dazu, schnell zu verpilzen, und sobald Du den Pilz siehst ist das Samenkorn schon verloren. Deswegen konsequent von Anfang an vorbeugen und gleich mit Chinosol arbeiten. Ich weiß nicht, ob das den Keimerfolg hemmt - habe ich nie ausprobiert - aber wenn Du Dir den Aussaatpilz einfängst ist der Keimerfolg fast immer 0. Dann nimm besser Chinosol und riskiere, evtl. ein paar Pflänzchen weniger zu erhalten. Damit fährst Du besser.

    Viele Grüße!
    Chris

  5. #5
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    Hallo Chris,

    auch an Dich: vielen Dank.

    Mein erster Aloe-Versuch deckt sich mit Euren Erfahrungen. in 4 von 6 Gefäßen tat sich rein gar nichts. Nur in zweien kamen vereinzelt einige heraus, die aber auch ganz schön Gas geben bisher

    Werde bei meinem nächsten Versuch die Chinosol-Variante deutlich verstärken.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer **** Avatar von Tobias Wallek
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    Ich kann mich Frauke und Chris nur anschließen.
    Du hast nicht erwähnt, wie hoch die Temperatur bei dir im Zimmergewächshaus war.
    Für Aloen und ihre Verwandten (Gasteria, Haworthia) sind 20-25° C eigentlich optimal.
    Das Substrat ist letztendlich jedem selber überlassen. Ich nehme einfach 100% Bims, der vorher über Wasserdampf sterilisiert wird. Dazu noch abgekochtes Wasser zum anstauen und fertig.
    Allerdings beize ich mein Saatgut immer mit einem Anti-Pilz-Mittel. Seitdem hatte ich noch nie ein Problem mit dem Vermehrungspilz.
    Leider ist dieses Beizmittel mittlerweile nicht mehr zugelassen, deshalb brauche ich den Namen auch nicht erwähnen.

    Ein gut gemeinter Rat von jemandem, der viele Aloen besitzt und früher nochmehr besessen hat, suche dir besser gleich Arten aus, die nicht so groß werden.
    Du solltest dir schon vor der Aussaat überlegen, wie und wo du die Aloen später kultivieren kannst.
    Was willst du mit einer Aloe vaombe, die später einen Stamm von 3-5 m Höhe macht?
    Und glaube mir, je länger man eine Pflanze besessen hat, desto schwieriger wird es später, wenn du sie weggeben oder entsorgen musst.

    Ciao Tobias
    Kapa o Pango

  7. #7
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    Hallo Tobias,

    habe mir bei der Auswahl der Aloe nicht viel Gedanken gemacht und nur Bildstudium betrieben. Habe dann auch einfach gehofft, dass die Aussaat nicht zu sehr in die Binsen geht und wenn am Ende 4-5 überleben, wird sich schon ein Plätzchen finden.
    An den Tag, an dem sie mir zu groß werden, habe ich allerdings noch nicht gedacht

    Die Temperatur war sicher maimal bei 20-22 Grad, da ja der Sommer auf sich warten hat lassen.
    Beim nächsten Mal probier ich nur noch die cameronii, da diese mir besonders gut gefallen.

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