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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rost- und Blattfleckenpilze vermeiden



Kaktusfan
24.10.2012, 12:08
Hallo,
ich hoffe, ich nerve nicht zusehr (mit meinen vielen Fragen in letzter Zeit....liegt daran, dass man seine Lieblinge halt so gut wie möglich über den Winter bringen will und wir letzten Winter viele Probleme mit Pilzen hatten... und im Sommer halt die Spinnmilben).
Wie übersät mit rostbraunen Pilzflecken (ob nun Rostpilz, Blattfleckenpilz oder was auch immer?) war ein großer alter Weihnachtskaktus. Ein kleiner, neuerer, der nicht weit davon stand, hat sich komischerweise nicht angesteckt. Den alten habe ich dann im Frühling nach der Blüte entsorgt. Und ein Opuntia (ich glaube polyacantha oder so) und die Opuntias microdasys haben auch einige Flecken bekommen. Nun muss ich leider seit das GH steht meine drei bis vier Schönmalven (Abutilon) unter dem GH-Tisch überwintern, die hatten auch Flecke. Sicher waren sie der Überträger. Und leider bekommen wir bei Dauerfrost und somit geschlossener Tür oder bei Dauerregenwetter die hohe Luftfeuchte von über 90 % nicht raus, stelle sogar schon ein Raumentfeuchter-Kästchen rein. Obwohl mir gerade einfällt, dass wir das letzten Winter vergessen hatten, ob es nun daran lag? Auch einige andere Kakteen sind eingegangen, vor allem Gymnocalicien (hatten Grauschimmel). Sowas hatten wir alles davor den Winter bei gleichen Bedingungen (außer dem Raumentfeuchter) nicht!

Weiß jemand, ob die Pilze bei den Malven auch in den Ästen sitzen oder ob es schon hilfreich ist, wenn ich diesmal alle Blätter entferne?
Bei den Opuntien sind über Sommer manche der Flecken wieder etwas zurückgegangen, heißt das, der Pilz ist abgestorben? Mir wurde aber mal gesagt, selbst Spritzen mit Pilzmittel würde das nie ganz zum Abheilen bringen, man würde den Pilz nie ganz wegbekommen!
Jetzt noch mal mit Pilzmittel spritzen wäre ja auch nichts mehr, oder? Die Pflanzen trocknen mir ja bei der Witterung erst nach einigen Tagen ab, vor allem die behaarten...
Ich weiß, ich hätte da mal schon im August/September dran denken sollen, habe immer soviel um die Ohren und dann vergesse ich vieles....

Wenn ich über Winter wieder mehr Zeit habe, versuche ich mal, mich hier im Forum auch mehr mit Antworten bei euren Fragen zu beteiligen, als dauernd nur so viele Fragen zu stellen, versprochen...Und so unerfahren bin ich ja auch nicht mehr. Das Pflanzenhobby betreibe ich ja nun auch schon seit mehr als 25 Jahren und Kakteen waren früher auch schon dabei....

Liebe Grüße, Sandra. :)

Mike
24.10.2012, 14:44
Ne Idee wäre noch, bei der Abschlussdüngung mal das SimaPlant mycos (http://www.kakteen-haage.de/Zubehoer/Duenger/Duenger/SimaPlant-mycos-500-ml.html) zu benutzen. Ich habe es dieses Jahr gekauft und nun auch probiert, näheres leider auch von mir erst nächstes Jahr :grin:

Kaktusfan
06.11.2012, 21:24
Hallo,
ja, dann teile uns nächstes Jahr mal deine Erfahrungen mit!
Viele Grüße, Sandra.

Jada
29.11.2012, 05:23
hallo sandra,

meine tipps zur vorbeugung:


pflanzen nicht zu dicht stellen


kälte bei gleichzeitiger nässe vermeiden, lüften

schachtelhalmextrakt zur vorbeugung

mineralisches substrat

saprol

mit antagonisten arbeiten: mykorhizza in die erde stecken


schöne grüße jada, hab auch manchmal das gleiche problem

Kaktusfan
29.11.2012, 16:12
Hallo Jada,
tja, leider lässt sich vieles nicht so umsetzen.
Mangels Platz stehen die meisten dicht, feuchte Luft ist, solange die Tür (wenn draußen zu kalt) zu ist immer, geht einfach nicht raus. Und wenn Tür auf kann und es regnet, genauso. Und kalt ist es ja zum Überwintern eh. Lasse halt so viel wie möglich Gebläse laufen. Luftaustausch mache ich halt, wie das Wetter geeignet ist. Saprol habe ich verpasst, kann ich nächsten Herbst machen, muss ich dran denken.
Tja, und die Pilze in die Erde, das kenne ich nicht, stärken die die Kakteen oder was?
Und Schachtelhalmextrakt, gießt man das oder wie und was bewirkt das?
Tja, und viel mineralisches Substrat ist ja in fast allen Töpfen...teils auch nur mineralisch.
Werde wieder noch neues Entfeuchter-Pulver holen.
Und habe heute gelesen, man kann für feuchte Räume ohne Fenster Schalen mit Sand aufstellen, die würden auch die Feuchtigkeit aufnehmen. Hat jemand damit Erfahrungen?
Sch....Winter....den einen Tag kürzlich, wo es mal wärmer war und die Sonne ein bisschen da war, waren es mal wieder so schöne etwas über 50 % an Luftfeuchte, traumhaft, gegen jetzt ständig wieder 94 und 95 und so...
LG, Sandra.

Chrissi
05.12.2012, 10:52
Hallo Sandra,

ich habe das gleiche Problem im GH. Wichtig ist nur, das die feuchte Luft nicht steht und sich auf die Kakteen setzt. Das ist dann sehr übel. Aber mit dem Sand würde ich einfach probieren, obwohl ich nicht dran glaube, daß es was bringt. Genauso hat mir mal jemand gesagt, ich solle Schalen mit Salz aufstellen, das Ergebnis war gleich null. Also lasse ich es und hoffe, daß es auch schönere Tage gibt wie im Moment.

LG Christa

rudir1962
05.12.2012, 11:22
Hallo -


Also bei Mir läuft im Winterquatier immer ein Lüfter >> 24 stunden > 6 monate lang -

Ein normaler Standventilator -

Damit die Luft in Bewegung bleibt und so senkt sich auch die Luftfeuchtigkeit !

Seitdem habe Ich mit Pilzen kaum noch Probleme !

Wenn doch mal ein brauner Fleck auftaucht gibts gleich ne Dusche mit Saprol und ruhe ist -


Viel Glück

Beste Grüße

Rudi -

Dicksonia
05.12.2012, 12:54
Genauso hat mir mal jemand gesagt, ich solle Schalen mit Salz aufstellen, das Ergebnis war gleich null.

Das mit dem Salz sollte eigentlich funktionieren, genauso gehen auch ein Sack Zement oder Gips.
Aber der Effekt ist eben, wie du schon sagst, gering und was macht man hinterher mit dem Klumpen? :o


lg

rudir1962
05.12.2012, 13:30
Das mit dem Salz sollte eigentlich funktionieren, genauso gehen auch ein Sack Zement oder Gips.
Aber der Effekt ist eben, wie du schon sagst, gering und was macht man hinterher mit dem Klumpen? :o


lg




Hallo -

Ich als gelernter Stukkateur kann Euch sagen das daß was ein Sack Gips aufsaugt mehr als gering ist - Dann schon lieber ein Lufentfeuchter für um die 200 € - Der holt jeden Tag richtig was aus der luft -

Und in mancher Sammlung stehen ja wahre Schätze da muss sowas doch dran sitzen !!!

Ein Beispiel >> Ebay 400343247106

Grüße Rudi -

Dicksonia
05.12.2012, 15:14
Grundsätzlich bin ich zwar auch für den Luftentfeuchter, aber erstmal sollte man den Grund für die Feuchtigkeit feststellen.
Kommt das Wasser aus den Töpfen oder ist es aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden?
Ersteres kann man frühzeitig ablüften, letzteres kommt immer wieder und dann hilft auch kein Luftentfeuchter.


lg

rudir1962
05.12.2012, 15:24
Grundsätzlich bin ich zwar auch für den Luftentfeuchter, aber erstmal sollte man den Grund für die Feuchtigkeit feststellen.
Kommt das Wasser aus den Töpfen oder ist es aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden?
Ersteres kann man frühzeitig ablüften, letzteres kommt immer wieder und dann hilft auch kein Luftentfeuchter.


lg


Hallo Dick -

Doch sicher hilft da ein Luftentfeuchter - Der schafft bis zu 24 Liter am Tag -

Klar sollte man sehn wo die feuchtigkeit herkommt aber zusehn wie alles vergammelt sollte man auch nicht !! 1 sack Gips usw.

Es wird überwiegend Schwitzwasser sein !! Das ist doch normal !

Oder ein Phönix Gebläse und bis auf 10 Grad heizen und lüften - Mehr weiss Ich aber auch nicht !!

Grüße Rudi -

PS: Was willst Du Sandra denn sagen ????????????????????????????????

Dicksonia
05.12.2012, 18:19
PS: Was willst Du Sandra denn sagen ????????????????????????????????

Du hast Recht und ich meine Ruhe.
Ist ja nicht mein Problem und vor allem nicht mein Geld. :grin:


lg

sancho
06.12.2012, 14:57
Hallo,

Weiß jemand, ob die Pilze bei den Malven auch in den Ästen sitzen oder ob es schon hilfreich ist, wenn ich diesmal alle Blätter entferne?


Hallo,

ja, Malven(blätter) sind Brutstätte für Rostpilze, z.B. der Gattung Puccinia (malvacearum). Sehen unter'm Mikroskop sehr schön aus. Also würde ich raten, schonmal kein altes Laub von denen rumliegen zu lassen.

VG, Elmar.

Kaktusfan
09.12.2012, 21:02
Hallo, alle miteinander,
also die Malvenblätter habe ich (bis auf ganz wenige kleine gesund aussehende ohne Flecken entfernt). Letztes Jahr halt nicht, und auch die abgefallenen lagen längere Zeit rum. Lasse ich nun also nicht mehr so weit kommen....
Luftentfeuchter - hmm, würde ich einerseits unseren Kakteen ja gönnen, aber erstmal wäre er mir momentan in der Anschaffung zu teuer und würde auf Dauer die ohnehin schon nicht niedrigen Stromkosten erhöhen.
Ob wir nun wahre Schätze in unserer Sammlung haben, naja, weiß nicht, einen recht stattlichen Pachycereus pringlei, einen uralten großen Echinopsis, der nicht sehr schön aussieht und sicher, rechnet man die Anschaffungskosten für alle zusammen, wäre es schon ein großer Verlust, wenn wir mal alle verlieren würden. Aber man hängt ja davon abgesehen auch an seinen Pfleglingen, das ist von daher manchmal ein größerer Wert als der materielle....
Da wir das Problem letztes Jahr auch hatten, mit der hohen Luftfeuchte und wir da das letzte Gießen nicht zu spät (im Gegensatz zu diesem Jahr) vorgenommen haben, nehme ich an, dass die LF aus dem Boden kommt.
Ist ja nur eine Schicht Splitt auf dem Erdreich, da drauf sind Styrodurplatten und darauf Terassenplatten. Durch die Ritzen kann es ja hochsteigen. Steigt "sowas" denn hoch?
Könnte man denn eine Dampfsperre unter den Terassenplatten verlegen? Ich glaube, das hatte im Forum mal wer erwähnt. Aber dann ist immer noch eine Ritze ringsum am Rand... Ob da sich nicht auch alles "durchquetscht", nur langsamer?

Komisch ist, dass es dieses Jahr nicht mehr als letztes Jahr an LF ist, obwohl ich nach dem Spritzen mit Kamenite die GH-Wände (innen) mit Wasser abgespült habe und das ja alles unten in die Ritzen reinlief. Plus etwas Wasser bei Regen, da irgendwo was vom Dach undicht ist (dies ist mittlerweile mit Folie von außen abgedeckt, muss im Frühling repariert werden, irgendwo hat das Silikon den Geist aufgegeben...)

Und komisch ist auch, dass auf einmal, seit soviel Frost ist, die LF nur noch so auf 76, 77 und so ist. Obwohl, wenn sie aus dem Boden stammt, kann sie bei Frost evtl. ja nicht aufsteigen, da gefroren, klingt irgendwie logisch, glaube ich, also wäre das, wenn es so stimmt, der Beweis, dass sie aus dem Boden kommt....

So, nun habe ich euch schon wieder viel zu viel zugetextet und mit Fragen bombardiert, sorry....

LG, Sandra.

Chrissi
12.12.2012, 11:27
Hallo,

ich kann nur sagen, daß bei mir die hohe Lf durch den Gasbrenner kommt. Ist er tagsüber aus, geht die Lf auch runter. Leider hab ich aber keinen Stromanschluß im GH für einen Luftentfeuchter. Deshalb muß ich jede Möglichkeit nutzen, die Türe zu öffnen, wenn es draussen über 5 Grad ist und tocken. Damit muß ich halt leben. Viel schlimmer ist, daß mir Ende letzter Woche der Gasbrenner 2 mal in der Nacht ausgegangen ist. Einen Morgen waren es minus 3,8 Grad. Mal sehen ob sie es überstanden haben.

LG Christa

Kaktusfan
12.12.2012, 13:42
Viel schlimmer ist, daß mir Ende letzter Woche der Gasbrenner 2 mal in der Nacht ausgegangen ist. Einen Morgen waren es minus 3,8 Grad. Mal sehen ob sie es überstanden haben.



Oh je, ich drücke dir die Daumen...
Da habe ich auch immer Angst vor, falls die Heizung mal nachts kaputt geht oder es länger Stromausfall gibt. Oder dann, wenn man mal einen ganzen Tag nicht zu Hause ist...

Dicksonia
12.12.2012, 22:22
Da wir das Problem letztes Jahr auch hatten, mit der hohen Luftfeuchte und wir da das letzte Gießen nicht zu spät (im Gegensatz zu diesem Jahr) vorgenommen haben, nehme ich an, dass die LF aus dem Boden kommt.
Ist ja nur eine Schicht Splitt auf dem Erdreich, da drauf sind Styrodurplatten und darauf Terassenplatten. Durch die Ritzen kann es ja hochsteigen. Steigt "sowas" denn hoch?
Könnte man denn eine Dampfsperre unter den Terassenplatten verlegen? Ich glaube, das hatte im Forum mal wer erwähnt. Aber dann ist immer noch eine Ritze ringsum am Rand... Ob da sich nicht auch alles "durchquetscht", nur langsamer?


Ich habe das Zitat mal gekürzt, damit es nicht so riesig wird.... ;)

Bei so einem Bodenaufbau sollte eigentlich nicht soviel Wasser aufsteigen. Bei Betonplatten sieht man die dunkleren Wasserflecken eigentlich sehr gut, selbst wenn sie nur etwas feucht sind. Einfach mal genau darauf achten.

Eine Dampfsperre ist ja auch nur eine wasserdichte Folie. Wenn ausgeschlossen ist, daß Wasser ins Gwh einbricht, kann man das machen. Sollte doch Wasser von irgendwoher kommen, steht's halt auf der Folie, bis es irgendwohin verdunstet ist oder irgendwie abfließen konnte. Im Sommer ist das kein Problem, im Herbst vielleicht doch.
Bei mir geht das z.B. nicht, weil ich eine Regentonne drin stehen habe und die Pflanzen nicht in Plastikschalen stehen.

Der Boden unter den Styrodur-Platten friert übrigens nicht ein.
Erstens heizt du ja von oben und zweitens hält der Boden von sich aus ca. 5°C im Winter. ;)

Wegen der Kübelpflanzen: Alles runter, was sowieso im Winter abstirbt. Also große Blätter und sehr weiche Triebspitzen wegschneiden.


lg

Kaktusfan
15.12.2012, 11:36
Bei so einem Bodenaufbau sollte eigentlich nicht soviel Wasser aufsteigen. Bei Betonplatten sieht man die dunkleren Wasserflecken eigentlich sehr gut, selbst wenn sie nur etwas feucht sind.

Eine Dampfsperre ist ja auch nur eine wasserdichte Folie. Wenn ausgeschlossen ist, daß Wasser ins Gwh einbricht, kann man das machen.


Wegen der Kübelpflanzen: Alles runter, was sowieso im Winter abstirbt. Also große Blätter und sehr weiche Triebspitzen wegschneiden.


Guten Morgen,
also an einigen Stellen sieht man, dass die Platten feucht sind, wenn die Tür über Nacht oder wie jetzt länger zu war. Trocknet meist nur (etwas) ab, wenn die Tür auf ist. Dann sind das wohl die Stellen, wo es vom Boden durch die Ritzen hoch kommt. Ist ja immer in Nähe der Fugen.
Aber wie jetzt z. B. bei dem Wetter habe ich gleich wieder mehr LF (82%), die Tür war die ganzen Tage zu bei dem Dauerfrost, Gebläse samt Heizung lief, da waren es so 76 o. 77%. Gehe gleich raus und gucke nach der Außentemperatur, ob ich aufmachen kann. Sollte ja 6° C plus geben heute bei uns. Wenn aber der Boden unter dem GH nicht friert, könnte ja die Feuchtigkeit von da auch bei Frost aufsteigen. Da aber bei Frost die LF sinkt, kann ich es mir nur noch so erklären, dass die Feuchtigkeit aus dem Boden rings ums GH von außen nachläuft nach innen in den Boden unter das GH und dies bei Frost halt nicht passiert, da der Boden außen dann gefroren ist.
Die Blätter der Malven mache ich ja also ab diesem Jahr immer ab, weiche Triebspitzen, hm, da habe ich nicht dran gedacht, naja, und der eine Oleander behält ja seine Blätter, den kann ich nicht kahl machen, aber der kriegt eh kaum Wasser, evtl. zweimal in der ganzen Zeit.
LG, Sandra.

Dicksonia
15.12.2012, 11:49
Aber wie jetzt z. B. bei dem Wetter habe ich gleich wieder mehr LF (82%), die Tür war die ganzen Tage zu bei dem Dauerfrost, Gebläse samt Heizung lief, da waren es so 76 o. 77%. Gehe gleich raus und gucke nach der Außentemperatur, ob ich aufmachen kann. Sollte ja 6° C plus geben heute bei uns. Wenn aber der Boden unter dem GH nicht friert, könnte ja die Feuchtigkeit von da auch bei Frost aufsteigen. Da aber bei Frost die LF sinkt, kann ich es mir nur noch so erklären, dass die Feuchtigkeit aus dem Boden rings ums GH von außen nachläuft nach innen in den Boden unter das GH und dies bei Frost halt nicht passiert, da der Boden außen dann gefroren ist.


Moin!

Ich könnte mir auch vorstellen, daß die Feuchtigkeit sich an den Außenseiten niederschlägt, wenn Frost ist. Jetzt bei Plusgraden 'löst' es sich wieder und die Luftfeuchtigkeit steigt dadurch.
Prüf mal jetzt und bei Frost, ob die Scheiben oder das Profil feucht sind und vergleiche.

Eigentlich solltest du in Hessen klimatisch noch günstiger liegen als wir in Niedersachen. Soll heißen, wenn an der Tür keine empfindlichen Pflanzen stehen, kannst du auch bei leichtem Frost fünf Minuten stoßlüften. Dabei lieber mehrmals kurz lüften als einmal lange. Das spart Strom und den Pflanzen passiert nichts. Je kälter die frische Luft ist, umso mehr Feuchtigkeit bekommt man bei jedem Lüften raus. :D


lg

Kaktusfan
15.12.2012, 16:00
Hallo,
hatte ja zu dem einen Zitat mit dem Wasser einbrechen ganz vergessen was zu schreiben. Also, ab und zu kommt schon mal durchs Gießen oder so Wasser auf den Boden, tja, der würde dann natürlich auf der Folie stehen, wenn es dann mal ein ganzer Schwung wäre, der durch die Fugen der Platten läuft...Auch nicht so toll, stimmt....

Ja, dann muss ich es mal wagen, bei Frost die Tür aufzumachen, zumindest mal schnell reingehen, und nach Nässe an den Scheiben schauen. Ich weiß nur, dass immer, wenn ich die Tür aufmache, falls das Wetter wie heute es zulässt, die Scheibe der Tür und die Aluteile pitschnass sind.

Was für Kakteen in Nähe der Tür stehen, hm, muss ich schauen, aber da sie dicht an dicht stehen, sind da sicher viele dabei, die keinen Frost vertragen, auch wenn es nur kurz vom Stoßlüften ist, das traue ich mich dann doch irgendwie nicht...Und dann die Frage, wie weit weg davon müssten die empfindlichen gestellt werden...Obwohl, wenn ich Bedenke, dass meine Eltern die Terassentür im Winter auch immer mal kurz offen haben, und direkt daneben ist das Fenster wo die Orchideen stehen, vielleicht bin ich einfach zu ängstlich...:roll:

LG, Sandra.

Dicksonia
15.12.2012, 17:59
Ich lüfte den Keller auch nicht bei starkem Frost, aber wenige Grad Minus sind nicht so gefährlich. Klasse ist´s natürlich, wenn man mal kurz querlüften kann. Vorne Tür auf, hinten Luke auf, einmal kräftig durchpusten lassen und gut.
Daß die Profile und Fenster auf Dauer nass sind, ist nicht so schön. Das kann bei starkem Frosteinbruch durchaus passieren, aber ein Dauerzustand sollte es eigentlich nicht sein. Wir lüften den Keller ja auch anfangs stärker und dann pendelt sich das bei 50-60% Lft ein (Altbaukeller, daher immer etwas hochziehende Feuchtigkeit).

Wenn du Angst hast, klemme links und rechts der Tür ein Stück Pappe vor die Pflanzen. Das lenkt die größte Kälte ab, denn im Zug sollen sie natürlich nicht stehen.


lg

Chrissi
18.12.2012, 11:00
Hallo,

ich bin bei Frost auch immer vorsichtig mit lüften. Dann klemm ich schon mal ein Stück Holz in die Dachfenster. Da kommt dann zwar nicht viel Luft rein, aber besser als gar nichts. Wenn es eben geht, mache ich meine Türe, zumindest den oberen Teil, ein Stück auf und klemme Fliegengitter in die Türe, damit sie nicht den direkten Wind abbekommen. Zusätzl. hab ich vorne an den Tischen noch Folie bis auf den Boden gespannt.

LG Christa

Kaktusfan
28.12.2012, 18:46
Hallo,
oha, neues Design und so, erstmal dran gewöhnen...
Die letzten Tage war es ja windig, da war die Tür auf, sogar teils nachts, als gemeldet war, dass es genügend im Plus-Temperatur-Bereich bleibt, das ist ja schön, wenn der Wind den Ventilatoren pusten hilft. Leider hat es aber auch teils den Regen reingescheucht. Im Bereich des Eingangs decke ich dann schon dauernd den Boden mit einer schrägstehenden Plexiglasplatte ab, die reicht dann so ca. 60 - 80 cm in den Eingang rein, aber etwas Regen hat es bis dahinter geschafft. Und halt etwas oben (ein paar Spritzer) auf dem einen Tisch. Tja, leider gibt es oftmals einfach kein perfektes Kakteenwetter.
Die Fenster können wir jetzt gar nicht aufmachen, da ist ja die Lupofolie im Weg.
Ich weiß nicht, ob ich's schon erwähnt hatte (glaube nicht), ein Gymnocalicium meines Sohnes hat bereits der Grauschimmel schon wieder hinweggerafft....
Liebe Grüße und SCHON MAL ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH UND ALLES GUTE FÜR DAS NEUE JAHR !!!!!

Dicksonia
28.12.2012, 20:24
Leider hat es aber auch teils den Regen reingescheucht. Im Bereich des Eingangs decke ich dann schon dauernd den Boden mit einer schrägstehenden Plexiglasplatte ab, die reicht dann so ca. 60 - 80 cm in den Eingang rein, aber etwas Regen hat es bis dahinter geschafft. Und halt etwas oben (ein paar Spritzer) auf dem einen Tisch. Tja, leider gibt es oftmals einfach kein perfektes Kakteenwetter.


Bei Regen oder wenn die Luft draußen sehr feucht ist, lüften wir nicht.
Ich habe ein Hygrometer am Klofenster und sehe schon morgens, ob es sich lohnt, das Gwh zu lüften. ;)
Bei allem über 70% bleibt das Gwh dicht. Erfahrungsgemäß lohnt sich dann der Aufwand nicht.
Da ist es oft sinnvoller, die Luken geschlossen zu halten und auf Sonne zu hoffen. Heizt sich das Gwh durch die Sonne auf, kann man die feuchte warme Luft immer noch schnell ablüften.
Selbst indirekte Strahlung bringt häufig etwas kostenlose Wärme.
Heute z.B. war´s nach den letzten Regentagen etwas sonnig, aber kalt (knapp über null Grad). Also haben wir bis 14 Uhr gewartet und dann eine Stunde gelüftet (die Dauer ist von der Größe des Gwh abhängig). Die warme Luft hatte dadurch Zeit die Feuchtigkeit aufzunehmen und konnte schnell nach draußen befördert werden.


lg und guten Rutsch, falls man sich nicht mehr liest!

PS: Wobei mir einfällt, daß Gymnos eigentlich Temperaturen um null Grad gut vertragen?!? Nur die mihanovichii-Verwandten sollten etwas wärmer stehen.