Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Faucarien OHNE Spinnmilben - eine Unmöglichkeit!?!
Andreas_E
16.03.2010, 23:20
Guten Abend allerseits,
nicht, dass es mich überraschen würde! Ich habe mich lediglich gefragt, WIE LANGE es wohl dauern würde, bis diese penetranten Spinnmilben an meinen Faucarien auftreten! :grr Von den Mittagsblumenfreunden auf der Britischen Insel habe ich ja schon so Horrorszenarien zu hören bekommen, dass man Spinnmilben an Faucarien nie los werde und manch einer hat die Kultur dieser Gewächse mittlerweile wieder aufgegeben. :o
Ich habe derzeit (lediglich) 6 Faucarien und zwei Titanopsis. Alle Pflanzen sind mit den Biestern verseucht. Als erste Maßnahme habe ich letzte Woche Kiron in höchster, empfohlener Konzentration (15 ml / 6 l Wasser bzw. 1,5 ml auf 0,6 l) auf die Pflanzen gesprüht. Das Mittel ist zwar ein Akarizid, doch leider nur ein reines Kontaktmittel! Die meisten Schädlinge sind zwar tot, aber selbstverständlich laufen vereinzelt weitere Tiere auf den Pflanzen umher, weswegen ein systemisches Mittel unumgänglich ist. Ich denke dabei an Dimethoat (Danadim, Dr. Stähler). Das Mittel hat sich bereits bei meinen Fleischfressern ebenfalls gegen Spinnmilben bewährt.
Ich befürchte jedoch, dass es den Titanopsis zu nass wird und die letztlich von unten her vergammeln werden! :evil: Oder ich hole alle Pflanzen zur Behandlung aus dem Substrat wieder heraus!
Hat irgend jemand hier mal Vertimec gegen Milben ausprobiert? Das Mittelchen ist nur leider sauteuer!
Falls sonst noch jemand Interessantes oder Hilfreiches zur Bekämpfung von Spinnmilben an Faucarien anzumerken hat, nur zu. Ich bin ganz Ohr!
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Anteilnahme!
Andreas
Hi,
ich hatte Spinnmilben bei meinen Kakteensämlingen die
ich durchkultiviert habe.
Hab erst mit Axoris gesprüht und danach mit Bi58, jeweils
in der höchsten Dosierung, ich glaub Bi war sogar leicht drüber. :oops:
Das sieht man einigen Sämlingen aber jetzt leider auch an,
dafür ist aber alles Viehzeug, soweit ich das beurteilen kann,
jetzt absolut nicht mehr vorhanden. Seit mehreren Wochen
konnt ich nichts mehr krabbeln sehn.
Schöne Grüße
Phil
Dicksonia
17.03.2010, 00:15
Hm, ich muß sagen, dass ich weder Faucarien noch Titanopsis halte.
Also krieg nicht gleich einen Herzkasper, wenn die Methode nicht anwendbar ist. ;)
Wir haben mal festgestellt, dass diejenigen von uns, die ihre Pflanzen regelmäßig über Kopf brausen, keine Spinnmilben haben. Es scheint dabei einen Zusammenhang zu geben.
Leider ist die Diskussion letztes Mal ziemlich aus dem Ruder gelaufen. :roll:
Mein Mittel der Wahl wäre ein Drucksprüher gefüllt mit Wasser und einem Tropfen Spüli um die Oberflächenspannung herabzusetzen. Und dann die Pflanzen satt einsprühen.
Man muß es mehrmals in möglichst kurzem Abstand wiederholen, aber nach meiner Erfahrung wirkt es genauso gut wie Chemie, wenn nicht besser. Es geht dabei nicht, wie immer wieder fälschlich behauptet wird, um die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, sondern die netten Tierchen haben´s nicht mit dem Tauchen und ersaufen im Wasserfilm.
Natürlich kann man es bei tiefen Temperaturen nicht machen, aber ich weiß ja nicht, wie warm Deine Pflanzen stehen. Zumindest ist es eine einfache Methode für den Sommer.
lg
Andreas_E
17.03.2010, 03:22
Guten...äh...Morgen!
Bi58 ist das Gleiche wie Danadim, enthält also Dimethoat. :) Damit kriegt man meines Erachtens ALLES kaputt (manchmal sogar die Pflanzen)! Axoris wirkt meines Wissens bei Spinnmilben nicht - steht auch nicht auf der Verpackung oder dem Beipackzettel. Angeblich soll aber Lizetan oder Provado (beides Imidacloprid, mit Thiametoxam [Axoris] verwandt) Spinnmilben vernichten! *lach* Ein Witz, ein schlechter! ;-)
Ja, wenn man so wie ich seit 14 Jahren Fleisch verzehrende Gemüsearten kultiviert, hat man schon ein ganzes Arsenal an chemischen Kampfstoffen - auch jede Menge Fungizide - zusammen gekauft. Dimethoat habe ich derzeit nicht im Hause, weil es ziemlich müffelt.
Ja, die Temperaturen da oben im Dachgeschoss sind derzeit im Winter/Vorfrühling das Problem, warum ich mit der Feuchtigkeit bei Mesembs aufpassen muss. Die Lithops stehen glücklicherweise an einem ganz anderen Ort unter Kunstlicht. Aber das muss nix heißen! Um an schmackhafte Wirte heran zu kommen, ist diesen gefräßigen Winzlingen kein Weg zu weit.
Ja, Uwe Beyer schreibt auch, dass Spinnmilben auf Lithops und Co. nicht auftauchen, wenn man "ausnahmslos mit kräftigem Wasserstrahl von oben gießt"! Da ich meine Pflanzen aber im Haus halte (gibt keinen Balkon und keinen Garten), würde ich meine Sukkulenten auf diese Weise buchstäblich ersaufen! :x
Leider ist die Diskussion letztes Mal ziemlich aus dem Ruder gelaufen. :roll:
Tja, das kenne ich schon aus dem Forum der Gesellschaft für Fleisch fressende Pflanzen! Scheint speziell in deutschen Foren Überhand zu nehmen. :-?
Die Faucarien und 'Titans' stehen im Moment bei ca. 4°C nachts bis maximal 15°C am Tag - je nach Außenverhältnissen.
Im Sommer sprühe ich bevorzugt aus dem Drucksprühgerät - durchaus fast jeden Morgen.
Werde heute Danadim besorgen und es dann anschließend den Spinnmilben besorgen! ;) Hoffe, dass ich dann auch erst mal für 6 bis 8 Wochen keine Spinnmilbe mehr an den Pflanzen entdecke!
Muss doch noch mal nach Vertimec googeln....in irgendeinen Online-Shop habe ich das Zeugs schon mal gesehen - für 118.- EUR oder so! :o
Danke für die Antworten erst mal.
Viele Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
ich habe mir letztes Jahr Kanemite von Dr. Stähle schicken lassen und an den Balkonpflanzen guten Erfolg damit gehabt.
Meine Faucarien sind erst im Zweiblattstadium und daher noch Spinnmilbenfrei.
Es grüßt Josef
Morgans Beauty
17.03.2010, 08:34
vielleicht liegt die ursache aber auch ganz einfach an der begleitflora deiner mesembs. eventuell sind nicht faucarien und co die wirte, sondern deine fleischfresser, oder was du sonst noch rumstehen hast. ich hatte nur an für spinnmilben bekannten pflanzen wie oleander milben, aber nie und nimmer an mesembs :o
und bevor ich lange diskutiere, gibts was mit bi58 übergeholfen, richtig dosiert und angewendet schadet es weder dir, der umwelt oder der pflanze. auch mit neudorff habe ich gute ergebnisse bei der bekämpfung erzielt ;-)
lg micha
Dicksonia
17.03.2010, 09:03
Wenn die Kampfstoffe im normalen Handel zu teuer sind, probier´s mal beim Landhandel. Die Mittel für Landwirte sind wesentlich günstiger, allerdings werden sie nicht an jeden abgegeben. Als Alternative zu Bi58 hätte ich einen Liter irgendwas mit demselben Inhaltsstoff für knapp 17€ kaufen können.
Nur, so groß ist mein Bedarf dann doch nicht. ;)
lg
Andreas_E
17.03.2010, 11:09
Hallo miteinander :smile:,
freue mich sehr über die Zuschriften. Vertimec kriegt man sogar doch noch in einer kleineren Flasche für nur 52,65 EUR oder so, ABER ich als Privatanwender würde an das Zeugs wahrsch. gar nicht heran kommen (außer der Raiffeisenshop lässt sich überreden). An Kanemite habe ich auch schon gedacht, ist zum Glück auch systemisch. Die ollen Spinnmilben kriegen gleich erst ma mit Dimethoat (Bi58 ) eins übergebraten (habe ich gerade besorgt) und dann woll´n wa ma schauen, ob sich danach immer noch was regt. http://www.eils-media.de/bcss/icon_twisted.gif
Ich habe oben im Dachgeschoss auch meine Fleischfresser untersucht (Lupe). Bei den Faucarien und Titanopsis stehen ansonsten überwiegend Sonnentau, auch ein paar Venusfliegenfallen und ein paar Sarracenien. Die Sarracenien haben noch keine neuen Schläuche, dürften den Spinnmilben eigentlich derzeit kein lukratives Nahrungsangebot machen. Also meine "Fleischies" haben derzeit keine Spinnmilben. An Sonnentau habe ich noch nie Spinnmilben gesehen. Venusfliegenfallen schon eher - aber auch die kommen gerade mal aus der Winterruhe. Den Ficus benjamina musste ich vor dem Winter ziemlich heftig zurück schneiden! Der stand vorher draußen vor dem Haus, hat dann im dunklen Raum nahezu 80% seines Laubes abgeworfen... :x Sonst habe ich keine Begleitvegetation, die für Spinnmilbenbefall berüchtigt ist.
So, dann wollen wir den überlebenden Spinnmilben auch mal den Appetit verderben...hähähähhähäh....
Grüße,
Andreas
Solch "zweifelhafte Produkte" die bei uns nicht mehr zugelassen
sind, bzw. nur für den Ertragsbau, findet man in der Regel auf ebay.
Vertimec sogar gerade aus DE... allerdings 63€ :no:
Auch die meisten Beizen und Bewurzlungshormone die bei uns mittler-
weile die Zulassung verloren haben, findet man oft in der Bucht bei
Weltweiter Suche... ;-)
Schöne Grüße
Hallo Andreas,
für die Spinnmilben ist das Dimethoat nicht das optimale Produkt.
Es grüßt Josef
Wenn sich Spinnmilben auf meinen Pflanzen tummeln, besprühe ich die Pflanze satt mit Brennspiritus, und sie sind schneller dahin als man "Piep" sagen kann.
Habe ich schon bei vielen sonstigen Sukkulenten getan, denn an den kakteen hatte ich bisher noch keine, sogar an Plumerien, Wüstenrosen, Hoyas, Kalanchoeen, Orchideen...... u.s.w.
Das gleiche mache ich auch wenn ich die ollen Wollläuse sehe, die Flasche steht immer griffbereit.:grin:
Wenn man sich nicht ganz sicher ist ob die Pflanze das verträgt macht man an einer fast unsichtbaren Stelle einen kleinen Versuch.
Bisher waren mir die Viecher grauseliger als alles andere, daher war ich fast zu mutig und habe es auf alles gesprüht was Schädlinge hatte , egal welche Pflanze es war. Es hat bisher noch keiner geschadet.
Der Stoff ist supergünstig, überall zu bekommen, und nicht gesundheitsgefährdend.
Bei dieser Behandlung sollte man nicht rauchen. ;)
kaktusfan Micha
17.03.2010, 16:24
besprühe ich die Pflanze satt mit Brennspiritus,
Der Stoff ist supergünstig, überall zu bekommen, und nicht gesundheitsgefährdend.
Bei dieser Behandlung sollte man nicht rauchen. ;-)auch schon von gehört. Und Brennspiritus is besser als irgend ein Zeugs was schon seit längerem keine Zulassung mehr hat.
Als Hobbygärtner isis eh nich so toll mitn "giften". Entweder sind die Mittel sauteuer, nich zugelassen oder nur in großen Abpackungen verfügbar.
Sehs doch bei mir auf Arbeit, das Zeug was was taugt und Schädlinge umhaut wie nix, bekomm ich als Kleinkaktusbauer meist garnich.
Die einfachsten Mittel sind oft die Besten, hab ich bemerkt.
Als ich das gelesen hatte, ist schon länger her ( weiß nicht mehr wie ich das gefunden habe im Net), war ich noch etwas am Grübeln, aber jeder Erfolg den ich damit hatte , hat mich mutiger gemacht.
Den Link zu dieser Abhandlung eines Kakteenfreundes habe ich mal hier ins Forum gestellt.
Die Viecher werden dagegen auch nicht resistent. Das ist noch besser.
Die teuren Sachen sind nur gut für den Hersteller, und es kann gar nicht grauselig und gefährlich genug sein.
Mir gefallen die harmlosen und doch wirkungsvollen Mittelchen besser .
Hier ist der Link nochmal :
Sind die Freiburger Kakteenfreunde
http://freiburger-kakteenfreunde.de/kakteen-tagebuch/Meine-Erfahrungen-mit-Brennspiritus-zur-Schaedlingsbekaempfung-bei-Kakteen
Ich kann Brigitta nur bestätigen.Nach ihrem Tip mit dem Spiritus habe ich eine Palme damit behandelt.Von dem Viehzeugs ist nichts mehr zusehen.Und der Pflanze geht es gut.
LG Olf
Olf hast du auch mal die rasante Veränderung der Spinnmilben nach der Behandlung beobachtet?
Ich habe (leider.....grausel !!) eine Lupe mit 15-facher Vergrößerung.:o
Der Erfolg ist im wahrsten Sinne erschlagend. ;)
Hallo Brigitta,
leider habe ich darauf nicht geachtet,aber von dem Erfolg war ich auch überrascht.
LG Olf
Andreas_E
17.03.2010, 21:22
Hallo,
@ Josef: Bisher hat Dimethoat gegen Spinnmilben sehr effizient gewirkt, an Heliamphora, Sarracenia und auch Dionaea. Sollte das bei den Mesembs anders sein, werde ich auf Kanemite zurück greifen.
Spiritus wirkt aber auch nur als KONTAKTMITTEL, oder? Ich meine, das Kiron, was ich vorher drauf gespritzt habe - richtig nass! - hat den überwiegenden Teil der Milben auch ratzfatz niedergemetzelt. Aber irgendwo versteckt haben einzelne Viecher überlebt, vielleicht zwischen den Bimskieseln. Reine Kontaktmittel sind eigentlich nie der richtige "Hit"! Wirkungsvoller sind "systemische" Mittel, die sich ein paar Wochen im Pflanzensaft halten und von den Parasiten beim Saugen aufgenommen werden! http://www.eils-media.de/bcss/grin.gif
Wenn es gar nicht anders geht, kann ich natürlich gewisse Mittelchen, die der Privatanwender nicht bekommen tut, auch bei einem befreundeten Karnivorenzüchter bekommen, der eine Baumschule betreibt! 8)
Inzwischen sind aber eh nicht mehr so viele verschiedene Mittelchen auf dem Markt. Confidor bspw. bekomme ich als Privatanwender nicht. Aber da ist auch nix Anderes drin als Imidacloprid (Lizetan, Provado) - nur halt höher dosiert! In vielen Fällen ist in den Produkten der gleiche Wirkstoff, ob nun für den gewerblichen oder privaten Bereich. Ich brauche aber als Privatanwender ja keine Aufwandsmenge von 100 oder mehr Litern, daher tut´s dann in der Regel ein niedriger konzentriertes Produkt. Bei den Fungiziden fällt mir Amistar ein - enthält Azoxystrobin. Amistar kriegt der Kleinanwender gewöhnlich nicht. Aber Ortiva Rosenpilzfrei oder Fungisan - beides enthält Azoxystrobin. Es gibt natürlich auch spezielle, hochwirksame Pestizide, deren Wirkstoffe grundsätzlich nur im gewerblichen Großhandel zu bekommen sind...da hilft dann eben nur "Vitamin B".
Bei den Fleischfressern gibt es das Problem, dass Hilfe gegen Plagegeister schnell und hocheffektiv kommen muss! Ein paar Blattläuse oder Thripse machen einen kleinen Sonnentau unter Umständen innerhalb von wenigen Tagen platt! Oft sind diese Pflanzen gegen "Hausmittel" empfindlich. Habe mir mit Paraffinöl gegen Schildläuse meine Nepenthes rajah und eine Sarracenia psittacina verhunzt! :o Seit dem greife ich lieber zur chemischen Keule! Vielleicht kann man bei Sukkulenten ein wenig mehr experimentieren, weiß ich nicht! Ich habe die chemischen Kampfstoffe wegen der "Fleischies" sowieso im Hause! :-P
Vortragsende! ;-)
Grüße,
Andreas
Nun wenn ich die Pflanze satt einsprühe geht auch ein kleiner Teil in das Substrat, es tropft einfach rein. Auch das Substrat wird leicht besprüht. Und der Topf von oben und unten.
Und das schöne ist das sie danach weg sind. Bisher sind sie nicht wiedergekommen.;)
Am Besten wäre es , die ganze Sache mal auszuprobieren.
Kostet nicht viel, und man kann neue Erfahrungen sammeln.
Dicksonia
18.03.2010, 09:04
Moin!
Wenn das mit Brennspiritus so wunderbar funktioniert, dann werde ich es auf jeden Fall mal ausprobieren (falls sich wider Erwarten eine Spinnmilbe blicken läßt). :D
Von den chemischen Kampfstoffen wüßte ich nur von Kanemite, dass es überhaupt eine länger anhaltende Wirkung hat. Die anderen sind wohl nur Kontaktgifte. Letztere sind aber leider sehr aggressiv und ich möchte sie bei mir im GWH nicht anwenden.
Es reicht schon, dass ich dieses Jahr gegen Wolläuse spritzen muß. :grr
lg
Bernd ...
18.03.2010, 10:29
wirkt der brennspiritus auch gegen wurzelläuse? wenn ja, wie habt ihr das gegen die viecher angewendet?
gruss bernd...
Hallo Bernd , soweit ich gelesen habe sind Woll-und Wurzellläuse das gleiche , oder ?
Die können sich auf der Pflanze oder im Wurzelbereich aufhalten.
Wenn es anders ist klärt mich bitte auf .....
Gegen Wolläuse hilft es grandios, habe es aber auch nur bisher auf der Pflanze probiert, ein kleiner Teil rauscht ja dabei immer in den Boden, ist aber nicht so viel.
Ob man auch die Wurzeln selbst damit behandeln kann weiß ich nicht , halte es aber nicht für unmöglich.
Austopfen, alte Erde entfenen, ordentlich einsprühen und abtrocknen lassen, neu eintopfen, fertig.
Hätte ich so einen Fall würde ich es so tun.
Kann es aber , da noch nicht selbst probiert, nur unter Vorbehalt empfehlen.
Hallo zusammen,
habe mir alles durchgelesen. Meine Frage ist Brennspiritus pur oder verdünnt? Ich kenne wohl bei Rosen gegen Mehltau, da wird es verdünnt und es kommt ein spritzer Pril rein. Damit das Wasser weicher ist, und dadurch über die Blötter leichter aufgenommen wird.
Mein Aporo flagilliformis hat immer wieder mal Wollläuse,ich würde ihn gern mal mit Brennspiritus behandeln.
LG;
Karin
Karin ich nehme es immer pur, dann hat es die richtige Wirkung.
Bei mir in erreichbarer Nähe steht immer eine kleine 250 ml Sprühflasche.
Sobald ich was sehe..........peng....... draufgesprüht, und alles ist wieder gut.
Beim ersten Versuch hatte es mich auch gegrauselt, inzwischen bin ich darüber hinweg. Man gewöhnt sich daran.
Andreas_E
19.03.2010, 18:29
...eins, zwei, drei, nix regt sich mehr! http://www.eils-media.de/bcss/grin.gif
So, nun sind alle Spinnmilben platt! Für´s Erste!
Sollte ich dann mal wieder welche entdecken, werde ich die Sache mit dem Brennspiritus auch mal ausprobieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in schätzungsweise ein oder zwei Monaten wieder welche da sein werden! :grr Nun ja, ein bissl Angst habe ich ja schon, meine Tigerrachen und 'Broccholi' könnten empfindlich reagieren. Bei den Fleischfressern kommt ein Versuch gar nicht erst in Frage! ;)
Übrigens mit Wollläusen hatte ich ein einziges Mal Ärger! Und zwar an der Pflanze, nach der sich Frau oder Herr Dicksonia benannt hat. Ich hatte mal einen wunderschönen Antarktischen Baumfarn - noch in der alten Wohnung. Einen Meter hoch und mit seinen Wedeln genau so breit. Eines Tages habe ich mich über braune Flecken auf den mitunter noch jungen Gliederblättern des Farns gewundert. Ich musste schon ziemlich akribisch suchen, bis ich die Ursache fand! *knurr!* Habe zuerst Provado angewandt. Das hat die Wollläuse nicht im Geringsten interessiert! :o Eine Woche später Dimethoat. Am nächsten Tag liefen die Biester immer noch recht munter auf den haarigen Wedelstielen herum! http://www.eils-media.de/bcss/omgblinky3sm.gif Da war ich der Verzweifelung schon sehr nahe. Habe überlegt, ob ich aus Indien E 605 herbei schmuggeln soll... ;)
Nach DREI Tagen allerdings waren die Wollläuse dann endlich Geschichte! Da hatten sie durch den Pflanzensaft genug Gift in sich aufgenommen, um zu krepieren!
Den Baumfarn hatte ich ca. ein halbes Jahr später nach dem Verpflanzen wohl zu kräftig gegossen. Er ist mir dann eingegangen, weil die Wurzeln vergammelt sind.... *heul*!
Beste Grüße,
Andreas
Ich habe gerade an einem Kaktus, der so vor sich hin mickerte, "Scales" entdeckt, d.h. hellbraune Huckelchen, die man mit einem Zahnstocher leicht abkratzen kann, wenn es um wenige geht. Sind aber viele. hilft da euer Spitirus wohl auch oder schuetzt der Panzer die Viecher?
An Schildläusen habe ich es noch nicht ausprobiert.
Andreas_E
02.04.2010, 22:37
Hallo Elke,
hast du den Spiritus an den Schildläusen ausprobiert? Wenn dein Kaktus Paraffinöl abkann, kannst du ihn auch mit "Sommeröl" (Paraffin-Präparat) einsprühen. Das verstopft die Atemöffnungen des Schildes! Meine Fleischfresser reagieren ziemlich empfindlich auf Paraffin, weil es halt auch die Spaltöffnungen auf der Epidermis der Fangblätter verstopft! :evil:
Wenn ich Schildlausbefall an meinen Pflanzenfeststelle sprühe ich die Pflanzen ein UND gieße das Substrat mit Compo Axoris (Thiametoxam) ab. Hat eine systemische Wirkung über mehrere Wochen.
Grüße,
Andreas
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